Neil Young

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Die Dokumentation "Heart Of Gold" bildete 2006 den Auftakt, nun folgt mit der Konzertdokumentation "Neil Young Trunk Show" der zweite Teil der Trilogie, die Regisseur Jonathan ...
Neil Young öffnet ein weiteres Mal sein kostbares Archiv: Mit "Dreamin’ Man (Harvest Moon) Live ’92" erscheint heute, 04.12., der Vorbote auf die nächste "Archives"-Box, die der ...
Bevor am 9. Dezember mit der Veröffentlichung von "Dreamin' Man Live '92" Taten in Form von Musik folgen, lässt der Meister vorab ein paar Bilder sprechen: Die beiden Aufnahmen ...
Neil Young stöbert weiter sein kostbares Archiv durch und lässt uns daran teilhaben: Wie der Altmeister soeben bekannt gab, wird er Anfang November mit "Dreamin’ Man" eine ...
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Steckbrief

Neil Young

Den Steckbrief mit vielen Hintergrund Informationen von Neil Young kannst du hier lesen.

Neil Young Foto 2007Künstlername: Neil Young

Bürgerlicher Name: Neil Percival Young
Geburtstag: 12. November 1945
Sternzeichen: Skorpion
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
Geburtsort: Toronto
Heimatort: Omeemee, Ontario
Aufenthaltsort: San Francisco
Nationalität: kanadisch

Kindheit: Neil wird in Toronto als Sohn von Scott und Rassy Ragland Young geboren. Neils Kindheit ist von vielen schweren Krankheiten geprägt, wie Diabetes, Epilepsie und einer Polioinfektion, die bleibende Schäden hinterlassen hat. Um sich zu erholen verbringt Neil einige Zeit in Florida. Als Neil 12 Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden und Neil zieht mit seiner Mutter nach Winnipeg, Manitoba. Durch zwei weitere Ehen seines Vaters Scott bekommt Neil fünf Halbschwestern, u.a. Astrid Young.

Familienstand: Anfang der 1970er Jahre ist Neil mit der Schauspielerin Carrie Snodgress liiert und heiratet 1978 Pegi Morton.

Kinder: Mit Carrie Snodgress hat er den Sohn Zeke. Zusammen mit Pegi Morton bekommt er Sohn Ben (*1978) und Tochter Amber Jean (*1984).

Neil Young Live 2003Musical Carrer

Band: Neil Young

Position: Gesang, Gitarre

Labels: Geffen Records, Reprise Records (Warner Bros. Records)

Beteiligte Produzenten (Auswahl): Ray Dee, Jack Nitzsche, Elliot Mazer, Brendan O’Brian, David Briggs.

Arbeit als Produzent: Young produziert sich teilweise selbst.

Frühere Bands (Auswahl): The Stray Gators, The Jades, The Squires, The International Harvesters, The Electric Band, Booker T. & The MGs, CSNY
Mynah Birds, Buffalo Springfield, seit 1968: Crazy Horse.

Nebenprojekte (Auswahl):

Charity:

Bridge School: Einrichtung, die behinderten Kindern eine Ausbildung ermöglicht

Link Volt: Firma zur Umrüstung von Benzischluckern auf den Antrieb mit Strom

Farm Aid: Festival zugunsten in Not geratener Farmer.

Schauspieler (Auswahl):
1982: Neil Young: Human Highway
1987: Made In Heaven
1988: '68
1990: Love At Large
2003: Greendale

Regisseur (Auswahl):
1974: Journey Through The Past
1979: Rust Never Sleeps
1982: Neil Young: Human Highway
2003: Greendale
2008: CSNY Déjà Vu

Komponist (Auswahl):
1980: Where The Buffalo Roam
1995: Dead Man
1996: The Interview
1997: Year Of The Horse
2003: Greendale
2006: Neil Young: Heart Of Gold

Produzent (Auswahl):
1984: Solo Trans
1997: Year Of The Horse
2003: Greendale
2006: Neil Young: Heart Of Gold

Soundtrack (Auswahl):
1967: Go!!!
1970: The Strawberry Statement
1981: Silence Of The North
1985. The Slugger's Wife
1993: Philadelphia
1996: I Shot Andy Warhol
1998: Fear And Loathing In Las Vegas
1999: American Beauty
2000: Space Cowboys
2004: Fahrenheit 9/11
2005: Lords Of Dogtown
2006: Neil Young: Heart Of Gold
2008: Entourage

Weitere Instrumente: Klavier, Orgel

Auszeichnungen (Auswahl): 1982: Juno (Canadian Music Hall Of Fame); 1989: MTV Video Music (Video Of The Year); 1994: Juno (Album Of The Year)1995: Juno (Male Vocalist Of The Year); 2001: Juno (Best Male Artist); 2005: Juno (Adult Alternative Album Of The Year

Neil Young Pressefoto 2009 03Gossip

Im Alter von sechs Jahren überlebt Neil eine Polioinfektion, trägt aber dauerhafte Schäden davon. Aus dieser schweren Erkrankung resultiert sein leicht hinkender Gang.

Nachdem Neil und seine Mutter nach Winnipeg gezogen sind, besucht er dort die Kelvin High School und gründet die Band The Squires (1963).

Der Song Helpless thematisiert diese Erlebnisse.

In den 1960er spielt Neil in mehreren lokalen Bands mit und spielt mit diesen Songs ein. Aus dieser Zeit stammen Aufnahmen von The Squires (1963) und Mynah Birds (1966).

Neil lebt Anfang der 60er zunächst in Toronto und versucht sich als Solokünstler. Nachdem eine Zeitung über eine seiner Shows schreibt, alle Lieder würden wie ein einziges Klischee klingen, zieht er in der Hoffnung auf mehr Erfolg 1966 nach Los Angeles und gründet zusammen mit Stephen Stills die Folk-Band Buffalo Springfield. Die Band reiht sich in der aufstrebenden Folk-Szene ein, feiert Erfolge und veröffentlicht mit Neil Young 3 Alben. Die Streitigkeiten der Bandmitglieder treiben Neil allerdings aus der Band und er arbeitet weiterhin an einer Solokarriere.

Neil veröffentlicht 1968 sein erstes Solo-Album Neil Young und schließt sich der legendären Band Crazy Horse an, mit denen er die Platte Everybody Knows This Is Nowhere einspielt.

In dieser Zeit spielt er zudem mit Crobsy, Stills and Nash (CSN), die sich in seiner Gesellschaft Crosby, Still, Nash and Young (CSN & Y) nennen, auf dem Woodstock-Festival.

Für CSNY schreibt er die Songs Helpless, Country Girl und Ohio.

Neils musikalische Bandbreite reicht von Folk über Country bis zu härterer Rockmusik.

1972 spielt Young das am meisten verkaufte Album des Jahres ein, das ihn zum Superstar macht: Harvest.

Im Laufe seiner Karriere entstehen unzählige Kollaborationen mit namhaften Musiker, wie mit Bob Dylan, Bruce Springsteen, Jimi Hendrix oder David Bowie.

Über die Jahre hinweg leidet Neil unter schweren Depressionen, die auf den Tod einer seiner Roadies (Bruce Berry) und des Crazy Horse-Bandmitgliedes Danny Whitten zurückgeführt werden kann. Im 1973er Album Tonight’s The Night verarbeitet Neil diese Erlebnisse. In dieser Zeit kommt auch sein autistischer Sohn Zeke zur Welt.

1974 entwickelt Neil das Pseudonym Bernard Shakey und inszeniert unter diesen Namen Filme, wie Journey Through The Past (1974).

1976 tritt Young mit der All-Star-Band The Last Waltz auf, was Martin Scorsese verfilmt. Darin vertreten: u.a Bob Dylan und Joni Mitchell.

1978 kommt sein zweiter, an zelebraler Kinderlähmung erkrankter Sohn Ben zur Welt.

Neil Young und Crazy Horse nehmen 1979 das Album Rust Never Sleeps auf, das Anfang der 1990er als „Geburtsstunde des Grunge“ bezeichnet wird. Auf diesem Album finden sich die Hymnen My My, Hey Hey (Out Of The Blue) (akustisch) und Hey Hey, My My (Into The Black) (heavy), deren Vers It’s better to burn out than to fade away 1994 von Kurt Cobain in seinem Abschiedbrief zitiert wird.

1979 veröffentlicht er seinen ersten Konzertfilm Rust Never Sleeps, welcher im Cow Palace in San Francisco mitgeschnitten wird.

Die anschließende Phase gilt als Zeit des Experimentierens. Sein Solo-Album Hawks And Devos entsteht in Anlehnung an Dylan´s Klassiker Bringing It All Back. Hier wird eine Seite akustisch und eine im Country-Rock-Style eingespielt.
Auch sein Crazy Horse-Album Re*ac*tor (1981) mit schrägem Design und teilweise eigensinnigen Texten, beschert Neil kaum Erfolg.

Die Jahre 1982-1987 werden als Neils Krisenjahre bezeichnet. Seine Alben sind weniger kommerziell, da er beispielsweise mit Synthesizern experimentiert und seine Stimme mit einem Vocoder verzerrt. Später behauptet Neil dieses Album für seinen autistischen Sohn produziert zu haben und verstehe es als Kommunikationsversuch. Sowohl sein Rockabilly-Album Everybody`s Rockin’ (1983), die Country-Platte Old Ways (1985) wie auch das Synthie-Album Landing On Water (1986) stoßen die Fans erneut vor den Kopf.

Der kommerzielle Misserfolg der Alben unter Geffen löst einen langwierigen Prozess zwischen Young und der Plattenfirma aus und Neil kehrt zurück zu Reprise Records.

Neils Vater ist Sportjournalist und Buchautor. 1984 schreibt er ein Buch über seine Beziehung zu seinem Sohn Neil & Me.

Neil Young, John Mellencamp und Willie Nelson gründen 1985 das Festival Farm Aid, das zugunsten in Not geratener Farmer mit großen Staraufgebot stattfindet.

Pegi und Neil gründen 1986 die Stiftung Bridge School. Dabei unterstützen sie mehrfach behinderte Kinder, die dort ausgebildet werden. Einmal im Jahr organisiert diese Stiftung ein Konzert mit namhaften Künstlern wie Bob Dylan, Bruce Spingsteen oder auch Tom Petty.

In den 1980er Jahren wird es allgemein etwas ruhiger um Young. Mit einem MTV-Award für sein Anti-Video-Video This Note’s For You (1988) meldet er sich jedoch wieder zurück und veröffentlicht das gleiCrazy Horsechnamige Swing-Album.

In den 1990er Jahren wird Neil aufgrund seiner Alben Rust Never Sleeps und Freedom als „Godfather of Grunge“ gefeiert und fungiert zudem als Vorbild für Bands wie Sonic Youth, die ihn auch auf Tour begleiten.

1990 spielt er mit seiner Hausband  das erfolgreiche Album Ragged Glory ein.

Mit der Platte Harvest Moon (1992) veröffentlicht Young den zweiten Teil seiner Harvest-Trilogie.

Neil nimmt 1993 nach Eric Clapton und Nirvana an den MTV Unplugged Sessions teil.

Durch Cobains Abschiedsbrief-Textzeile It’s better to burn out than to fade away ist Young nun auch jüngerem Publikum bekannt, was zur Aufnahme des Albums Mirror Ball (1995) führt, das er mit der Grunge-Band Pearl Jam schreibt und einspielt. Das Album zeigt einen Young in Best-Form und verschafft ihm einen Grammy als Best Male Rock Vocal Performer.

Der Song Sleeps With Angels ist wiederum Kurt Cobain gewidmet.

Für Jim Jarmuschs Film Dead Man schreibt Young 1995 den gleichnamigen Soundtrack. Jarmusch dreht zudem das Neil Young and The Crazy Horse-Portrait Year Of The Horse, unterlegt mit diversen Konzertaufnahmen. Das Portrait hat jedoch keine Gemeinsamkeiten mit dem gleichnamigen Young-Album.

1995 wird Young in die Hall Of Fame aufgenommen.

Das Album Silver And Gold, von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeiert kommt im Jahre 2000 auf den Markt.

Nach den Anschlägen vom 11. September performt Neil beim America: A Tribut To Heroes-Konzert John Lennons Imagine und begleitet die beiden Pearl Jam - Mitglieder Eddie Vedder und Mike McCready bei ihrer Interpretation des Stückes Long Road. Die frühere Hippie-Ikone stößt dabei einige seiner eher links-orientierten Fans wie schon einige Male zuvor, vor den Kopf.

Auch in seinem Film Greendale-The Movie (2004) bezieht Young politische Stellung, die bei Kritikern und Fans unterschiedlich aufgenommen wird.

Während der Behandlung seines Hirnaneurysmas wendet er sich für kurze Zeit von der Tagespolitik ab und spielt noch vor seiner OP das Album Prairie Wind (2005) ein, welches seine Harvest-Trilogie vervollständigt.

Im Juni 2005 stirbt Neil Vater Scott im Alter von 87 Jahren.

Auf der Platte Living With War (2006) kritisiert er massiv die US-Regierung und veröffentlicht es vorab im Internet. Allgemein zeigt sich Young seit 9/11 politisch sehr engagiert, wie beispielsweise auf seiner Freedom Of Speech Reunion Tour von Crosby, Still, Nash & Young 2006.

Seit 2006 ist Young Träger der höchsten Auszeichnung der kanadischen Provinz Manitoba: Order Of Manitoba.

Neil unterhält zudem mehrere Projekte zur Verbesserung der Lage der Ureinwohner in Nordamerika.

Im Moment arbeitet Young an einer Dokumentation über elektrische Autos. Das Projekt beinhaltet einen 1959er Lincoln Continental, der zu einem Hybrid-Fahrzeug umgewandelt wird.

Gerüchten zufolge...

...nannte ihn seine Mutter „Neiler“.

...entdeckte Neil Folk-Musik für sich, nachdem er einige Male den Club 4-D besuchte.

...leiden beide Söhne Zeke und Ben an zelebraler Kinderlähmung. Seine Tochter Ambar leidet genau wie Neil an Epilepsie.

...war der erste Song den er je in der Öffentlichkeit gesungen hat Money von den Beatles. Diesen Song sang er in der Cafeteria seiner High School.

...gab seine Mutter ihm Geld, um einen Leichenwagen zu kaufen, mit welchem Neil die Band und das Equipment transportieren konnte. Neil nannte ihn „Mort“. Mort II sollte ein 1953 Pontiac Leichenwagen werden.

...trat Young mit den Beach Boys zusammen auf.

...verspätete sich das Release-Datum des Filmes The Last Waltz, da Scorsese Szenen herausschneiden musste, in der Young mit Koks an der Nase zu sehen war.

...konnte Young den Song Hey Hey, My My (Into The Black) viele Jahre nach Kurz Cobains Selbstmord nicht mehr spielen.

...trafen sich Young und Obama 2005 auf einer Farm Aid-Benefizveranstaltung. Kurze Zeit darauf schrieb Young den Song Looking For A Leader und diskutiert dort Obama als neuen Präsidenten. Darauf angesprochen äußert Obama zu dieser Zeit, dass er keine Ambitionen hege, für das Präsidentenamt zu kandidieren aber ein großer Neil Young-Fan sei.

..lebt Young mit seiner Frau Peggy und seinen drei Kindern auf einer Farm in den Bergen San Francisco´s, züchtet Pferde und Büffel und sammelt Modelleisenbahnen und Oldtimer.

Quellen

http://www.neil-young.info/Biografie/

http://www.thrasherswheat.org/openbook/einarson.htm

http://www.metrolyrics.com/neil-young-awards-featured.html (Stand: 18.06.09)

http://en.wikipedia.org/wiki/Neil_Young (Stand: 18.06.09)

http://www.idiomag.com/peek/63112/neil_young (Stand: 18.06.09)

http://www.bridgeschool.org/ (Stand: 18.06.09)

http://www.neil-young.info/Anekdoten-und-Geschichten/ /Stand: 18.06.09)

http://www.stern.de/unterhaltung/musik/:Neil-Young-Folk-S%E4nger-Pate-Grunge/549344.html (Stand: 18.06.09)

http://www.neil-young.info/Bridge-School/ (Stand: 19.06.09)

http://www.neil-young.info/Farm-Aid/ (Stand: 19.06.09)

http://www.neil-young.info/Neils-Bands-Details/ (Stand: 19.06.09)

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